Der Ruf der Versicherungsbranche

Die Reputation der Versicherungsbranche

GebäudeRund 530.000 Menschen in Deutschland arbeiten in der Versicherungsbranche, in der rund 600 Versicherungsgesellschaften untereinander konkurrieren. Rund 450 Millionen Verträge haben die Deutschen bei diesen Versicherungsgesellschaften abgeschlossen. Rechnet man den Gesamtumsatz aus, den die Branche jährlich hat, kommt man auf ca. 92 Milliarden Euro. Die Versicherungswirtschaft ist damit einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Wichtig ist auch ihre Funktion für die Gesellschaft und Wirtschaft, da Versicherungen Risiken abdecken und Schäden begleichen. Der Ruf der Versicherungswirtschaft – also ihre Reputation – ist aber kein guter. Daran hat man aber gearbeitet.

So hat ein Versicherungsmakler damals gearbeitet

Früher hatte vor allem der Außendienst der Versicherungen, insbesondere die freien Versicherungsmakler mit dem schlechten Ruf zu kämpfen, dass Sie Verbrauchern am liebsten so viele Verträge wie möglich “aufs Auge drücken” wollten, damit sie auch entsprechend hohe Provisionen einstreichen können. Als das Internet noch nicht in jedem Haushalt präsent war bzw. noch nicht mal auf dem Weg in die Gesellschaft war “Klinkenputzen” angesagt. Da konnte es sein, dass an der Haustür am Tag schon mal mehr als ein Versicherungsmakler klingelte und eine Versicherung verkaufen wollte. Das war dem Ruf der Branche natürlich nicht zuträglich. Daher werden derartige Aktionen durch die Versicherungsgesellschaften zur Verbesserung der Reputation auch unterlassen. Zudem fühlten sich viele Verbraucher auch wie beim Arzt, wenn sie einem Versicherungsmakler gegenüber saßen zum Abschluss eines Vertrages.

Viele Menschen fühlten sich schlecht berraten

Denn sie verstanden die komplizierten Begriffe nicht. Und die Versicherungsmathematik, also die Berechnung der Höhe der Beiträge für den Einzelnen, ist erst recht undurchsichtig – bis heute, denn die Versicherungen lassen sich nicht gerne in die Karten schauen. Heute hat sich das geändert. Es werden keine “Klinken” mehr “geputzt”. Dank flexibler Öffnungszeiten auch bis in die Abendstunden ist es möglich, dass jeder Verbraucher ein Versicherungsbüro aufsuchen kann. Zudem gibt es unter den Versicherungen auch viele Makler, die inzwischen ihren Service nur noch online anbieten. Für die Berechnung der Beiträge stehen ebenso Webmasken zur Verfügung, wie für die Meldung von einem Schaden. Der Reputation der Versicherungsbranche hat dieser Trend sehr gut getan. Denn die Verbraucher fühlen sich nicht mehr durch irgendwelche Versicherungsvertreter an der Haustür oder am Telefon belästigt.

kolleginnen Was noch große Probleme macht und häufig immer noch zu vielen Streitigkeiten zwischen Verbraucher und Versicherungsgesellschaften führt, ist das der eigene Jargon der Versicherungsbranche – also die vielen Fachbegriffe, mit denen die Verbraucher sich auseinandersetzen müssen. Dies hat zudem in der Vergangenheit dazu geführt, dass es immer wieder zu Beratungsfehlern durch die Versicherungsmakler kam. Dies führte nicht selten zu Klagen vor Gericht. Um dem Einhalt zu gebieten und den Ruf der Versicherungsbranche zu verbessern, wurde bestimmt, dass der Verbraucher nun ein Formular unterzeichnen muss, dass er aufgeklärt wurde, womit auch bestätigt wurde, dass der Versicherungsmakler seiner Beratungspflicht ordnungsgemäß nachgekommen ist. Dies führte in der Versicherungsbranche zu einer deutlich verbesserten Reputation.

So wird die Branche heute wahrgenommen

Die Versicherungsgesellschaften haben in den letzten Jahrzehnten sehr viel für ihre Reputation getan. Dank dem Internet steht es den Verbrauchern heute frei zu entscheiden welche Versicherung sie wählen. Dank diverser Maßnahmen fühlen sich die meisten Verbraucher heute nicht mehr benachteiligt oder nicht richtig informiert.

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